Author Archives: martina

Alles über das Geld der Zukunft – jetzt noch anmelden zum Bitcoin-Workshop

Datum

17. September 2021

Autor

Unbekannt

Redaktion

Focus

Foto: focus.de (©colourbox.de)

Alles über das Geld der Zukunft – jetzt noch anmelden zum Bitcoin-Workshop

Bitcoin und Blockchain bringen alles mit, um unser Leben zu verändern. Wer beides jetzt schon versteht und die Chancen erkennt, hat einen deutlichen Vorteil. Unser Workshop am Samstag, 18.9., macht Sie fit für die Revolution. Profitieren Sie von dem Wissen für Ihre Geldanlage und Geschäfte.

Der Bitcoin-Experte Jörg Hermsdorf wird den Workshop halten. Hermsdorf beschäftigt sich seit 2010 schon mit Bitcoin und Blockchain. Als Informatiker bringt er nicht nur ein tiefes technische Verständnis mit, sondern hat sich auch intensiv mit dem heutigen Finanz- und Geldsystem beschäftigt. Hermsdorf ist regelmäßig Speaker auf Bitcoin-Events und in der Bitcoin- und Blockchain-Community unterwegs.

Bitcoin-Workshop für Einsteiger und Fortgeschrittene

In dem Workshop taucht Hermsdorf in die Geheimnisse der Bitcoin-Welt mit Ihnen ab. Er erklärt die Ursprünge und Potenziale der Kryptowährung und wie Sie in Bitcoin investieren können:

Der Workshop behandelt insbesondere diese Themen:

  • Überblick zur Bitcoin- und Blockchain-Technologie (45 Jahre Evolution)
  • Fundamentale Eigenschaften einer öffentlichen Blockchain am Beispiel von Bitcoin
  • Mathematische Grundlagen von Blockchains
  • Grundlegende Funktionsweise einer Blockchain am Beispiel von Bitcoin
  • Tausch von Kryptogeld
  • Sichere Aufbewahrung und Verwendung von Kryptogeld
  • Ökonomische Grundlagen

Der Workshop findet am Samstag, 18. September, online statt und dauert insgesamt acht Stunden. Start ist 10 Uhr. Alle Teilnehmer erhalten am Ende eine Aufzeichnung. Die Teilnehmerzahl ist limitiert, aber Sie können noch dabei sein.


Wie Sie die digitale Zukunft für sich und Ihr Unternehmen nutzen können

Datum

15. September 2021

Autor

Unbekannt

Redaktion

Finanzen100

Foto: finanzen100.de (©Getty Images/da-kuk)

Wie Sie die digitale Zukunft für sich und Ihr Unternehmen nutzen können

Bitcoin und vor allem die Blockchain-Technologie haben das Potenzial, die Zukunft zu verändern. Wer beides jetzt schon versteht und die Chancen erkennt, hat einen deutlichen Vorteil.

In dem 8-stündigen Workshop macht Sie der renommierte Bitcoin-Experte Jörg Hermsdorf fit für diese Revolution. Sie tauchen ein in die Grundlagen von Bitcoin und Blockchain und erfahren, wie die beiden Technologien funktionieren.

Jörg zeigt Ihnen den praktischen Umgang und gibt Ihnen die relevanten Informationen zu Kryptoplattformen, Aufbewahrung und Verwendung.

Im Ergebnis sind Sie nach dem Workshop in Theorie und Praxis fit, um sofort aktiv am internationalen Handel teilnehmen zu können.

Der Workshop behandelt insbesondere diese Themen:

  • Überblick zur Bitcoin- und Blockchain-Technologie (45 Jahre Evolution)
  • Fundamentale Eigenschaften einer öffentlichen Blockchain am Beispiel von Bitcoin
  • Mathematische Grundlagen von Blockchains
  • Grundlegende Funktionsweise einer Blockchain am Beispiel von Bitcoin
  • Tausch von Kryptogeld
  • Sichere Aufbewahrung und Verwendung von Kryptogeld
  • Ökonomische Grundlagen

Der Online-Workshop findet live am Samstag, 18. September 2021 um 10:00 Uhr statt und steht Ihnen danach jederzeit als Aufzeichnung zur Verfügung.


Bitcoin-Experte erklärt, warum selbst Quantencomputer keine Gefahr sind

Datum

08. September 2021

Autor

Unbekannt

Redaktion

Focus

Foto: focus.de

Bitcoin-Experte erklärt, warum selbst Quantencomputer keine Gefahr sind

Mächtige Quantencomputer stehen vor dem Durchbruch. Mit ihrer enormen Rechenleistung können sich Verschlüsselungen knacken, die bisher als sicher gelten. Der Bitcoin-Experte Jörg Hermsdorf sieht aber darin keine Gefahr für die Kryptowährung, wie er in einem Webinar von FOCUS Online sagte.

Hier können Sie sich kostenlos die Aufzeichnung des Bitcoin-Webinars ansehen.

Könnten Quantencomputer den Bitcoin bedrohen? Nein, sagt Bitcoin-Experte Jörg Hermsdorf. Der Grund, warum er nicht allzu besorgt ist, liegt vor allem daran, dass schon die Arbeiten für Quantencomputer-sichere Signatur-Algorithmen laufen. Außerdem sei die aktuelle 256-Bit-Verschlüsslung bereits sehr mächtig.

“Man weiß gar nicht, ob man die Quantencomputer so hoch skalieren kann, weil dann auch die Fehlerrate steigt”, sagte Hermsdorf in seinem Bitcoin-Webinar bei FOCUS Online. “Kleine Schlüssel mit zehn Bit zu knacken ist vielleicht möglich, aber nicht 256. Das ist exponentiell. Man darf nicht vergessen: 255 Bit ist halb soviel wie 256 Bit.”

Bitcoin-Workshop zum Sonderpreis

Wenn Sie tiefer in das Thema Bitcoin einsteigen wollen: Jörg Hermsdorf gibt am 18. September einen ganztägigen Workshop. Als Leser von FOCUS Online und Finanzen100 können Sie zum Sonderpreis teilnehmen. Hier können Sie sich weiter informieren und anmelden!


Gratis-Webinar: Wie geht es beim Bitcoin weiter?

Datum

31. August 2021

Autor

Unbekannt

Redaktion

Focus Money

Foto: focus.de (Getty Images/iStockphoto)

Gratis-Webinar: Wie geht es beim Bitcoin weiter?

Der Bitcoin hat in diesem Jahr einen rasanten Anstieg und einen fast ebenso heftigen Absturz hinter sich. Doch langsam erholt sich der Kurs wieder. In dem kostenlosen Webinar von FOCUS Online und Finanzen100 erfahren Sie, was Anleger über die Investition in die Kryptowährung wissen müssen.

Einmalige Chance oder gewaltiges Risiko – wie geht es mit dem Bitcoin weiter? Die Kursentwicklung der letzten Monate lieferte sowohl Argumente für Skeptiker also auch Anhänger der Kryptowährung. Ein paar Tweets von Tesla-Chef Elon Musk reichten, um den Preis abstürzen zu lassen. Dann begann auch noch China, gegen die Kryptowährung vorzugehen. Es schien, als wäre der Höhenflug des Bitcoin vorbei und die Kritiker, die immer schon vor einer Blase warnten, hätten Recht gehabt.

Für den Bitcoin geht es wieder aufwärts

Doch der Bitcoin stürzte nicht ins Bodenlose ab. Er fing sich bei rund 31.000 Dollar und hielt damit ein Niveau, dass vor einigen Jahren noch viele Beobachter als utopisch gesehen hätten. Zwar ist die Kryptowährung noch ein ganzes Stück von ihrem Rekordhoch entfernt, aber sie hat schon einen guten Teil der Verluste wieder aufgeholt.

Foto: finanzen100.de

 

Bitcoin / US Dollar (btc/USD)

51.777,7700 USD æ -12,4600 (-0,02%)
Bitstamp Currencies

Wie kommt es, dass 85 Prozent der Bitcoin-Eigentümer („HODLer“) bei Abstürzen gelassen mit den Schultern zucken und nicht verkaufen bzw. weiter „stacken“? Der Multimilliardär und Philanthrop Paul Tudor Jones bezeichnet die Bitcoin HODLer deswegen – im positiven Sinne – als „religiöse Fanatiker“. Doch handelt es sich dabei wirklich nur um eine „Religion“? Schließlich hat mit El Salvador das erste Land der Welt entschieden, Bitcoin am 7. September 2021 als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen. Welchen Glauben oder Wissensvorsprung haben all diese Menschen, die Bitcoin als langfristiges Investment betrachten?

Gratis-Webinar: Wie geht es mit dem Bitcoin weiter?

Auf den rasanten Anstieg folgte beim Bitcoin ein ebenso heftiger Absturz. Besonders Regulierungssorgen setzten der Kryptowährung zu. Droht eine Blase zu platzen – oder ist gerade jetzt ein günstiger Zeitpunkt zum Investieren? Die Antworten erfahren Sie in dem Webinar von FOCUS Online und Finanzen100. Hier Aufzeichnung kostenlos ansehen!

Beim Gratis-Webinar dabei sein

Erfahren Sie in dem kostenlosen Webinar heute Abend von dem renommierten Bitcoin-Experten Jörg Hermsdorf mehr über den Hintergrund der Kryptowährung, die Chancen und welche fundamentalen Risiken es noch gibt. Im zweiten Teil des Live-Webinars steht Hermsdorf Rede und Antwort für Fragen, welche die Teilnehmer zu dem komplexen sowie undurchsichtigen Bitcoin-System haben, um das sich so viel Mythen ranken. HIER GRATIS-TICKET sichern!

  • Was? Jörg Hermsdorf Vortrag „Ist Bitcoin das finale Geld?”
  • Wann? Dienstag, 31. August 2021
  • Wo? Web-Conference

Live-Webinar mit Blockchain-Experte Jörg Hermsdorf zur gefragten Kryptowährung

Datum

19. August 2021

Autor

Unbekannt

Redaktion

Finanzen100

Foto: finanzen100.de (Getty Images/Vertigo3d)

Live-Webinar mit Blockchain-Experte Jörg Hermsdorf zur gefragten Kryptowährung

Ist Bitcoin das finale Geld? Seit unserem letzten Webinar mit dem Bitcoin-Experten Jörg Hermsdorf am 8. Dezember 2020 ist viel passiert. Bitcoin notierte an diesem Abend ca. 15.100 EUR. Bis April 2021 kannte der Bitcoin Kurs nur eine Richtung, nach oben! Doch seit Februar – so scheint es – diktiert Elon Musk mit seinen Tweets den Kurs.

Foto: finanzen100.de

Wie kommt es, dass 85 Prozent der Bitcoin-Eigentümer („HODLer“) dabei gelassen mit den Schultern zucken und nicht verkaufen bzw. weiter „stacken“? Der Multimilliardär und Philanthrop Paul Tudor Jones bezeichnet die Bitcoin HODLer deswegen – im positiven Sinne – als „religiöse Fanatiker“.

Doch handelt es sich dabei wirklich nur um eine „Religion“? Schließlich hat mit El Salvador das erste Land der Welt entschieden, Bitcoin am 7. September 2021 als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen. Welchen Glauben oder Wissensvorsprung haben all diese Menschen, die Bitcoin als langfristiges Investment betrachten?

Blockchain-Experte Jörg Hermsdorf wartet auf Sie im Live-Webinar zur gefragten Kryptowährung.

Jörg Hermsdorf präsentiert, welche Eigenschaften ein „gesundes Geld“ (Sound Money) im 21. Jahrhundert aufweisen muss und welche fundamentalen Risiken es noch gibt, die Bitcoin langfristig aufhalten könnten.

Im zweiten Teil des Webinars steht Jörg Hermsdorf Rede und Antwort für Fragen, welche die Teilnehmer zu dem komplexen sowie undurchsichtigen Bitcoin-System haben, um das sich so viel Mythen ranken.

Das Webinar findet live am Dienstag, 31. August 2021 um 19.00 Uhr statt und steht Ihnen danach jederzeit als Aufzeichnung zur Verfügung.

  • Was? Jörg Hermsdorf Vortrag „Ist Bitcoin das finale Geld?”
  • Wann? Dienstag, 31. August 2021
  • Wo? Web-Conference

Distributed Ledger Technologien im Rheinischen Revier

Datum

24. November 2020

Autor

Diverse Autoren

Herausgeber

WZL & senseering GmbH

Foto: Auszug aus Studie, Seite 27

Distributed Ledger Technologien im Rheinischen Revier

Studie des NRW Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie | Der Einsatz von Distributed Ledger Technologien im Bereich der Produktion revolutioniert diverse Anwendungsfälle. Im Rahmen des Forschungsprojekts “Blockchain Reallabor im Rheinischen Revier*” wurden im ersten Projektjahr fünf solche Anwendungsfälle für die Produktion definiert.

Das Vertrauen und die Transparenz bezüglich der gespeicherten Daten, die Eliminierung von zentralen Entitäten sowie die automatischen Micropayments in Echtzeit revolutionieren die Auditierung, die Produkt- und Prozessüberwachung sowie die Ökobilanzierung. Mit dem Maschinendatenmarktplatz zum Handel von Prozessdaten und dem Verleih von beispielsweise Maschinenkapazitäten in Form von Abonnements erschafft ein Distributed Ledger neue Geschäftsmodelle.

In Nordrhein-Westfalen (NRW) ist das Feld der Anwender (17 Prozent) im Vergleich zu den Dienstleistern, Infrastrukturbereitstellern und Forschungsallianzen (83 Prozent) aktuell nicht besonders hoch ausgeprägt. Dennoch existieren einige Projekte, die meist in wenig komplexer Art und Weise die beschriebenen Anwendungsfälle beinhalten und ihre Validität somit bestätigen. Eine Analyse der Akteurslandschaft Distributed Ledger Technologien in Rheinischen Revier ermöglicht einige Erkenntnisse bezüglich des Ökosystems: Es existiert ein Trend hinsichtlich der Bereitschaft großer Unternehmen, Projekte zum Thema Distributed Ledger Technologien zu realisieren. Die Diversität der potenzieller Anwendungsfälle bedeutet jedoch, dass eine einzelne Technologie- oder Infrastrukturempfehlung nicht getroffen werden kann. Vielmehr erfordert dies zum Teil projektspezifische Hard- und Software.

Letztlich ist herauszustellen, dass das Bundesland Nordrhein-Westfalen als Vorreiter in Bezug auf Distributed Ledger Technologien betrachtet werden kann. Ein deutschlandweiter Vergleich der Anwender aus der produzierenden Industrie zeigt, dass über 65 Prozent ihren Standort in NRW haben. Die Etablierung der Technologie der Distributed Ledger im Klein- und Mittelstand ist aus aktueller Sicht der nächste Schritt, um die Stufe der vollkommenen Produktivität laut des Gartner Hype-Cycles zu erlangen.

Dies ist ein Auszug aus der vollständigen Studie. Zur vollständigen Studie gelangen Sie hier.


Podcast „Bitcoin, Fiat & Rock‘n‘Roll” mit Bitcoin Experten von CONSERVE

Datum

18. Mai 2020

Autor

CONSERVE

Redaktion

markengold PR GmbH

Foto: open.spotify.com

Podcast „Bitcoin, Fiat & Rock‘n‘Roll” mit Bitcoin Experten von CONSERVE

Alexander Bechtel ist ein angesagter Podcaster und Doktorand an der Universität St. Gallen in der Schweiz. In dieser Episode spricht er mit Jörg Hermsdorf, dem Bitcoin-Experte von CONSERVE, sowie Manuel Andersch (BayernLB) über das historische 3. Bitcoin Halving.

Welche Auswirkungen hat die Halbierung des Block-Reward für die Miner, die Sicherheit und auf die „Knappheit“? Im Hauptteil des Podcast geht es um die Suche nach dem „The Last Money“. Mit den Prinzipien der Physik legt unser CTO dar, warum Bitcoin, trotz fehlender atomarer Masse, genau so echt und real wie Gold oder Platin ist. Wie lässt sich die „Knappheit“ von Rohstoffen messen und welches Modell lässt sich für Gold und Bitcoin anwenden?

Alexander Bechtel hat in 2019 die Podcast Serie „Bitcoin, Fiat & Rock‘n‘Roll“ gestartet, er forscht u.a. zu „Asset Pricing“ und interviewt hochinteressante Gäste.

  • Was? Bitcoin Halving, Stock-to-Flow und warum Bitcoin die beste aller denkbaren Geldformen ist
  • Wann? Mittwoch, 17. Mai 2020
  • Wo? Podcast
  • Anhören? open.spotify.com bzw. podcast.apple.com

CONSERVE mit Vortrag bei „Value of Bitcoin Digital America“

Datum

12. Mai 2020

Autor

CONSERVE

Redaktion

markengold PR GmbH

Foto: conserve.de

CONSERVE mit Vortrag bei „Value of Bitcoin Digital America“

Am gestrigen historischen Tag für die Bitcoin Gemeinschaft, dem Tag des 3. Halving, wurde uns die Ehre zuteil, die Eröffnungsrede der Value of Bitcoin Konferenz America zu halten. Unser CTO stellte im Vortrag „The Last Money“ dar, warum Bitcoin gemäß den Prinzipien der Physik genau so echt und real wie Gold oder Platin ist, trotz fehlender atomarer Masse.

Auch das oberste Mantra der „Preis-Stabilität“, dass die derzeitige Wirtschafts- und Geldpolitik prägt, kam auf den Prüfstand. Handelt es sich bei unserem derzeitigen FIAT-Geldsystem um einen ähnlichen Irrglauben, wie das geozentrische Weltbild zu Galileo Galilei‘s Zeiten? Wir entführten die Konferenz-Teilnehmer auf eine Reise in die Mathematik, Physik, Chemie, Informatik und Ökonomie.

Foto: conserve.de

Der Vortrag fand im Rahmen des Events „Value of Bitcoin Digital America“, dem Veranstalter der „Value of Bitcoin Conference“, statt. Der Veranstalter hat bereits den Termin für die „Value of Bitcoin Digital Europe“ verkündet, Interessierte sollten sich den 2./3. Juni 2020 vormerken!

  • Was? Jörg Hermsdorf Vortrag „The Last Money”
  • Wann? Montag, 11. Mai 2020
  • Wo? Web-Conference

Podcast „The Total Connector” mit Bitcoin Experten von CONSERVE

Datum

12. März 2020

Autor

CONSERVE

Redaktion

markengold PR GmbH

Foto: anchor.fm

Podcast „The Total Connector” mit Bitcoin Experten von CONSERVE

Keyvan Davani ist ein angesagter Podcaster aus Österreich. In der Episode #74 spricht er mit Jörg Hermsdorf, dem Bitcoin-Experte von CONSERVE, sowie Manuel Andersch (BayernLB) über „Stock-to-Flow (S2F)“. Jörg und Manuel klären die Zuhörer über das S2F-Modell auf und warum es bei Bitcoin funktioniert, bei anderen Kryptowährungen (Altcoins) jedoch nicht. Weiterhin gehen die Speaker auf die fundamentalen Eigenschaften von Bitcoin ein.

Keyvan Davani hat in 2019 die Podcast Serie „The Total Connector“ gestartet und bereits hochinteressante Gäste, wie bspw. Dr. Thorsten Polleit (Mises Institut) und Dan Held (internationaler Bitcoin Podcaster) interviewt.

  • Was? TheTotalConnector#74: Manuel Andersch & Joerg Hermsdorf – Stock to Flow von Bitcoin.
  • Wann? Mittwoch, 11. März 2020
  • Wo? Podcast
  • Anhören? anchor.fm bzw. youtube.com

Bitcoin aus Mansfeld

Datum

12. Februar 2020

Autor

Steffen Höhne

Redaktion

Mitteldeutsche Zeitung

Foto: Höhne / DPA

Bitcoin aus Mansfeld

In der Kleinstadt am Harzrand steht in einer Spielhalle einer der wenigen Automaten für Kryptowährungen in Deutschland. Die digitale Währung dient als Spekulationsobjekt, aber auch zur Geldwäsche. Wer dahinter steckt. Der Bitcoin-Automat (links) steht in der Spielhalle Mansfeld. Als Symbol für das Digitalgeld steht die Bitcoin-Münze.

Ein freundlicher junger Mitarbeiter der Spielhalle kommt gleich zur Hilfe. „Haben Sie Erfahrungen? Benötigen Sie Unterstützung?“ Er selbst besitze seit einiger Zeit auch Bitcoins und nutze den Automat regelmäßig. Als er erfährt, dass ihm ein Journalist gegenübersteht, bricht sein Redefluss abrupt ab. Er dürfe nichts sagen. „Wenden Sie sich bitte an den Chef.“ Die plötzliche Verschwiegenheit hat einen Grund.

Foto: Höhne / DPA

Bitcoins: Gut zwei Jahre ist es her, als die digitale Währung für mehrere Wochen Deutschland elektrisierte. Ende 2017 schoss der Kurs in die Höhe, Mitte Dezember war ein Bitcoin kurzzeitig 20.000 US-Dollar wert. Nicht nur in Deutschland brach Goldgräberstimmung aus. Die weltweit führende Kryptowährung, die 2007 entstand, wurde zum Spekulationsobjekt. SelbstMenschen, die noch nie zuvor davon gehört hatten, investierten. „Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland etwa 800.000 Menschen schon einmal mit Bitcoins gehandelt haben“, sagt Philipp Sandner, der das Frankfurt School Blockchain Center leitet.Das geschieht in der Regel überHandelsbörsen.Da die Konten, anders als Bank-Konten, anonym geführt werden, ist die Kryptowährung umstritten. Sie erleichtert beispielsweise Kriminellen die Geldwäsche.

 

„Bitcoin ist ein Wertaufbewahrungsmittel wie Gold.“ (Philipp Sandner, Finanzexperte)

Bitcoin-Automaten sind in Deutschland dagegen eine Seltenheit, da die Aufstellung rechtlich problematisch ist. Nach MZ-Recherchen gibt es in Sachsen- Anhalt nur zwei weitere – in Wolfen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) und Magdeburg.

50.000 Euro im Gerät

Zurück nach Mansfeld: Betreiber der Spielhalle ist Karsten Lenk aus Gera. Erreichbar ist er nur telefonisch und zum Bitcoin-Automaten will er nicht viel sagen: „Ich vermiete nur die Stellfläche.“ Seit Oktober 2019 sei das Gerät installiert. Warum steht der Automat in der 10.000-Einwohner- Stadt-Mansfeld? „Warum nicht?“, fragt Lenk zurück.

Auf dem Display des Automaten sind neben dem aktuellen Wechselkurs auch das verfügbare Bargeld im Gerät verzeichnet – man kann sowohl Bitcoin kaufen, als sich auch Euro auszahlen lassen. „Im Automaten befinden sich zur Zeit 50.810,00 EUR die zur Auszahlung bereit stehen“, steht dort. Ist das ein Sicherheits-risiko für die Spielhalle? „Warum stellen Sie mir solche Fragen“, antwortet Lenk zunehmend ungehalten. „Glauben Sie wirklich, dass dort 50.000 Euro drin sind?“ Lenk glaubt das nicht.

Aufklären könnte das nur der Eigentümer. Doch unter der am Automaten angegebenen Nummer ist niemand erreichbar. Im Internet lässt sich mit wenigen Klicks herausfinden, dass dahinter Shitcoins.club steht. Betrieben wird das Geschäft von der Berliner Firma KKT mit dem Geschäftsführer Adam Gramowski aus dem polnischen Torun. Auch Gramowski ist nicht erreichbar. Zuletzt sagte er jedoch in einem Medienbericht: „Wer Kleingeld übrig hat und es in Kryptowährungen investieren möchte, für den ist das der einfachste Weg.“

Betreiber kommt aus Polen

Ob Gramowskis Firma von der Bundesanstalt für Finanzaufsicht – kurz Bafin – die Erlaubnis hat, den Automaten aufzustellen, ist unklar. Laut Bafin-Datenbank haben weder die KKT noch Gramowskis polnische Firma Tygrysia Maska eine solche Genehmigung erworben. Eine Bafin-Sprecherin teilte der MZ schriftlich mit: „An Bitcoin-Automaten können Euro in Bitcoin anonym getauscht und wieder zurückgetauscht werden.“ Das Bitcoin- Guthaben lasse sich mithilfe sogenannter Wallets unerkannt verwalten. Nach dem Geldwäschegesetz hingegen gebe es für Handelspartner – beispielsweise Banken – bestimmte Sorgfaltspflichten. Diese müssten ihre Vertragspartner identifizieren. Gramowskis Bitcoin-Wechsler befinden sich offenbar in einer juristischen Grauzone. Deutschlandweit hat er bereits 25 Automaten aufgestellt. Wäre das illegal, wäre die Bafin dagegen sicher schon vorgegangen – oder nicht? Bitcoin-Verfechter Jörg Hermsdorf sieht in den Automaten die Zukunft. Hermsdorf gibt Kurse zu der Kryptowährung und meint: „Das Bitcoin-System hat keine Schwachpunkte, kann nicht fehlgesteuert werden oder zusammenbrechen.“ Bitcoins würden dezentral erzeugt und seien nicht durch eine Zentralbank manipulierbar.

Finanzwissenschaftler Sandner ist von der Blockchain-Technologie, die hinter Bitcoins steht, auch begeistert, sieht die digitale Währung aber skeptischer: „Im Grunde ist Bitcoin ein Wertaufbewahrungsmittel wie Gold.“ Es werde in „digitalen Minen“ erzeugt, sei nur begrenzt verfügbar und unterliege großen Kursschwankungen. „ImZahlungsverkehr spielt es aktuell keine Rolle.“

Das stimmt nur bei legalen Geschäften: Computer-Hacker verlangen etwa bei Cyber-Erpressungen Bitcoin. Illegale Käufe im Internet werden häufig über Bitcoin abgewickelt. Imabgelegenen Mansfeld gibt es nun auch eine anonyme Möglichkeit, das digitale Geld direkt in Euro-Scheine zu tauschen. Den Automaten zur Geldwäsche zu benutzen, ist also denkbar. Spielhallen-Betreiber Lenk sagt dagegen: „Glauben Sie, Kriminelle benötigen diesen Automaten für ihre Geschäfte?“.

Bitcoin-Fachmann Gilbert Fridgen von der Universität Luxemburg rät bei den Automaten zur Vorsicht: „Die Nutzer geben dort mitunter ihren privaten Sicherheitsschlüssel ein, können aber nicht nachvollziehen, ob der möglicherweise gespeichert wird.“ Gilbert rät allen Bitcoin- Besitzern, staatlich geprüfte Handelsplattformen zu nutzen.
Ein florierendes Geschäft ist der Automat in Mansfeld wohl nicht. „Ein bis zwei Leute kommen da vielleicht täglich“, sagt ein Glücksspieler, der vor der Spielhalle steht. „Das kennt hier doch keiner.“ Dass Bitcoin in Mansfeld populär werden könnten, glaubt er nicht und fügt schmunzelnd hinzu: „Ich hätte lieber die digitale D-Mark.“

 

Foto: Höhne / DPA

So funktionieren Kryptowährungen
Mit Bitcoins zu handeln, ist relativ einfach: Der Nutzer benötigt nur eine digitale Geldbörse, ein Wallet, das er über verschiedene Handelsbörsen einrichten kann. Er erhält einen öffentlichen Schlüssel (vergleichbar einer E-Mail-Adresse), damit Geschäftspartner ihm Geld senden können und umgekehrt. Alle Transaktionen werden in einem öffentlichen Buchungssystem festgehalten, das auf tausende Rechner verteilt ist. Nachträgliche Manipulationen sind so schwer möglich. Alle Transaktionen enthalten zudem einen privaten Datenblock, den privaten Schlüssel. Dieser sorgt dafür, dass die Transaktionen genau zuzuordnen sind. Wie in einem Kassenbuch wird jede Buchung in einem Block festgehalten. Die Menschen, die auf ihren Rechnern das System am Laufen halten, bekommen dafür neue Bitcoins als Bezahlung.

In Deutschland gibt es laut Finanzexperte Philipp Sandner mehrere große Handelsplattformen, auf denen legal gehandelt werden kann: bitcoin.de, Etoro oder Bison, die Plattform der Börse Stuttgart.

Weitere Kryptowährungen sind neben Bitcoin: Ethereum, Ripple, Dash oder Litecoin. Für große Aufmerksamkeit sorgte zuletzt die Ankündigung des Internet- Konzerns Facebook,mit Libra eine eigene Digitalwährung zu starten. Es handelt sich dabei aber nicht um eine Kryptowährung. Viele Notenbanken sehen das Vorhaben kritisch und lehnen es ab.