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Datum

26. September 2018

Autor

CRYCO Volker Heun

Redaktion

markengold PR GmbH

Foto: Petunyia / depositphotos

Kryptowährungen als neue Assetklasse für institutionelle Investoren

Institutionelle Investoren sind immer auf der Suche nach neuen gewinnversprechenden Investitionsmöglichkeiten. In die aktuell gängigen Optionen Immobilien, Aktien oder auch Bonds wurde bereits viel angelegt. Gelder sollten jedoch möglichst diversifiziert investiert sein, um Risiken zu reduzieren. Die Streuung in verschiedene Währungen ist bereits Standard. Allerdings sind beispielsweise der Euro und der US-Dollar aufgrund der starken Erweiterung der Geldmenge im letzten Jahrzehnt massiv unter Druck.

Da die Eurozone und die USA stark verschuldet sind, ist das Drucken bzw. Schaffen von Geld für die Regierungen ein gutes Mittel, die Währung zu schwächen und den Export anzukurbeln. Darüber hinaus sind es die Geschäftsbanken, die für geringe Zinsen Kredite ausgeben können, so neues, virtuelles Geld schaffen und dadurch die Geldmenge enorm ausweiten. Zudem führte die Niedrigzinspolitik der Notenbanken in den letzten Jahren dazu, dass dieser Effekt noch enorm verstärkt wurde.

Für Investoren ist diese Strategie desaströs, da sie kaum noch Zinsen bekommen und die Währung, die sie haben, immer mehr an Wert bzw. Kaufkraft verliert.

Ein Beispiel dafür ist der-US Dollar. Früher stand auf dem Geldschein „Gold Certificate“ und „In Gold coins payable to the bearer on demand“. Das Geld hatte also einen Gegenwert in Gold. Heute steht dort jedoch „in god we trust“. Alle heutigen Staatswährungen – selbst der Schweizer Franken – sind sogenannte Fiatwährungen, also ohne inneren Wert. Gold sowie einige der Kryptowährungen stellen jedoch eine neue Form von Primärgeld dar. Dies sollte bei der Diversifikation von Geldern berücksichtigt werden, sodass nicht nur in Fiatgeld, sondern auch in Primärgeld gestreut wird. Die einseitige Kontrolle der Notenbanken über die Geldmenge und das Drucken bzw. Schaffen von Geld sind der Hauptgrund für den Erfolg von Kryptowährungen.

Das System Kryptowährungen

Kryptowährungen unterstehen nicht der Kontrolle von Notenbanken, sondern folgen in manchen Fällen einem sprichwörtlich „in Stein gemeißelten” Algorithmus, der die Geldmenge bestimmt und der nicht mehr geändert werden kann. Daher ist es nachvollziehbar, warum Notenbanken Kryptowährungen kritisch sehen.

Zudem ist die Produktion (Mining) von beispielsweise Bitcoins beschränkt auf 21 Millionen Bitcoins, eine Weiterproduktion ausgeschlossen.

Ein Vorteil einer Kryptowährung ist zudem, dass es nahezu keine Korrelation zu anderen Assetklassen wie Immobilien, Aktien oder Bonds gibt.

Kryptowährungen werden jedoch nie die staatlichen Währungen komplett ersetzen, da Staaten sich nicht das Recht nehmen lassen, Währungen auszugeben.

Dennoch werden sich Kryptowährungen zu einem selbstverständlichen Teil des Alltags entwickeln.

Potenziale der Kryptowährungen

In den letzten Jahren lag der Fokus auf dem Vergleich von Kryptowährungen mit „herkömmlichem Geld”. Dabei bieten Kryptowährungen viel Potenzial. Immer noch größtenteils unbekannt sind völlig neue Möglichkeiten von Kryptowährungen im digitalen Einsatzbereich, wobei die zukünftigen Anwendungsfälle noch gar nicht wirklich abzusehen sind. Beim Kryptogeld sind die Stichworte hier “Programmierbarkeit” und “Streaming Money”, Eigenschaften die mit dem SWIFT-System überhaupt nicht möglich sind.


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